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Leserbriefe

Letzte Chance zur Bewerbung: Deutscher Verkehrsplanungspreis zeichnet Projekte aus, die Tempo 30 umsetzen

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Der deutsche Verkehrsplanungspreis von der Vereinigung für Stadt, Regional- und Landesplanung (SRL) und dem ökologischen Verkehrsclub VCD steht unter dem Motto „Lebenswerte Straßenräume durch angepasste Geschwindigkeiten".

Die Einreichungsfrist läuft nur noch bis zum 31. Mai 2024.

Berlin, 16. Mai 2024. Zum achten Mal vergeben der VCD und die SRL den Deutschen Verkehrsplanungspreis. Mit dem diesjährigen Thema „Lebenswerte Städte durch angepasste Geschwindigkeiten" senden die Veranstalter auch ein politisches Signal. Denn die Vorteile von reduzierten Geschwindigkeiten, wie beispielsweise Tempo 30 innerorts liegen auf der Hand: Die Verkehrssicherheit steigt, während die Lärm- und Schadstoffbelastung deutlich sinkt. Der Preis zeichnet mutiges Engagement aus, das unsere Städte gesünder, leiser und sicherer macht.

Gesucht werden Projekte aus Deutschland aus den Jahren 2018 bis 2023, denen es gelungen ist, die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf maximal 30 km/h zu senken. Ob die Umgestaltung der innerörtlichen Hauptverkehrsstraße, der Ortsdurchfahrt oder der vierspurigen Straße mit angrenzenden Wohngebäuden: Die kreativen Lösungen sollen anderen Kommunen auch als Impuls dienen. Von verbesserter Lebens- und Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum profitieren wir alle.

Die Preisverleihung findet im Oktober 2024 in Frankfurt am Main statt. Mehr Informationen zur Bewerbung und den Bewertungskriterien finden Sie hier.

Die Vereinigung für Stadt, Regional- und Landesplanung (SRL) ist der Berufsverband aller in der räumlichen Planung Tätigen und ein interdisziplinäres Netzwerk, das integriertes räumliches Planen fördert. Die Fachgruppe Forum Mensch und Verkehr der SRL versteht sich als Zusammenschluss aller, die die Integration von Verkehrs- und Stadtplanung vorantreiben und einen Beitrag zur nachhaltigen Mobilitätsentwicklung leisten.

Der ökologische Verkehrsclub VCD ist ein gemeinnütziger Umweltverband, der sich für eine umweltverträgliche, sichere und gesunde Mobilität einsetzt. Im Mittelpunkt steht dabei der Mensch mit seinen Bedürfnissen und Wünschen für ein mobiles Leben. Seit 1986 kämpft der VCD für ein gerechtes und zukunftsfähiges Miteinander aller Menschen auf der Straße - egal, ob sie zu Fuß, auf dem Rad, mit Bus und Bahn oder dem Auto unterwegs sind. Dafür arbeitet er vor Ort mit zwölf Landesverbänden und rund 140 Kreisverbänden und Ortsgruppen, bundesweit und europaweit vernetzt. Rund 55.000 Mitglieder, Spender und Aktivistinnen unterstützen die Arbeit des VCD für eine zukunftsfähige Mobilität.


PM

16.05.2024

· Neben dem Preis ist das Angebot entscheidend: Das 49-Euro-Ticket wird nur da gekauft, wo auch im ausreichenden Maße Busse und Bahnen fahren. Das ist insbesondere im ländlichen Raum allzu oft nicht der Fall. Daher fordert das Bündnis, dass der öffentliche Nah- und Regionalverkehr in der Stadt und mehr noch auf dem Land ausgebaut und barrierefrei wird. Dafür müssen Bund und Länder stärker in die Finanzierungsverantwortung für den gesamten ÖPNV gehen. Der kommunale ÖPNV ist heute in seinem Bestand bedroht, weil die Kommunen mit der Finanzierung allein gelassen werden. Wenn der Ausbau- und Modernisierungspakt von Bund und Ländern ein leeres Versprechen bleibt, werden die steigenden Kosten für Instandhaltung, Betrieb und attraktive Arbeitsbedingungen im ÖPNV für einen Rückbau sorgen statt für einen Ausbau.
· VCD empfiehlt: Wie kluge Verkehrspolitik und Sparen vereinbar sind
· 20 Jahre Vision Zero: Immer noch zu viele Verkehrstote
· Gestaltungsmöglichkeiten für die Kommune und sichere Mobilität für alle
· Rundfunkbeschäftigte streiken zwei Tage für die Zukunft im SWR


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