Rubrikübersicht | Impressum | 17. Juli 2024


Leserbriefe

Die ORNAMENTA 2024 ist eröffnet.

Bild: Auf dem Podium: OB Peter Boch bei seiner Ansprache im voll besetzten Saal des Reuchlinhauses (Foto: Ralf  Recklies)

Auf dem Podium: OB Peter Boch bei seiner Ansprache im voll besetzten Saal des Reuchlinhauses (Foto: Ralf Recklies)

Staatssekretär Arne Braun dankt
Ornamenta-Machern „für die gute Tat" "

Hunderte Besucher nutzen am Eröffnungswochenende der ORNAMENTA 2024 die Möglichkeit, zeitgenössische Kunst auf vielfältige Weise zu erleben.
PFORZHEIM/NORDSCHWARZWALD. Die ORNAMENTA 2024 ist eröffnet. Der baden-württembergische Kulturstaatssekretär Arne Braun hat gemein-sam mit dem Ornamenta-Geschäftsführer Christian Saalfrank, dem ku-ratorischen Team mit Katharina Wahl, Willem Schenk und Jules van den Langenberg sowie Pforzheims Oberbürgermeister Peter Boch und den Landräten Bastian Rosenau (Enzkreis) und Helmut Riegger (Calw) im Pforzheimer Reuchlinhaus den Startschuss für das neue Kultur-format im Nordschwarzwald gegeben. Über drei Jahre hinweg haben Wahl, Schenk und van den Langenberg gemeinsam mit zahlreichen eu-ropäischen Künstlerinnen und Künstlern die neue Plattform für Ge-genwartskunst entwickelt. Insbesondere die ortsspezifische Ent-wicklung der nun bis Ende September zu sehenden Positionen ist da-bei laut Willem Schenk „eine echte Herausforderung" gewesen. Umso mehr freute es Wahl und ihr beiden Co-Kuratoren, dass sie nach drei arbeitsintensiven und nicht immer ganz einfachen Jahren teil-weise mit stehenden Ovationen für ihre Arbeit belohnt wurden.
Kulturstaatssekretär Arne Braun gratulierte dem Ornamenta-Team zu dem, was in den vergangenen Jahren gelistet wurde. „Danke für die gute Tat", diese Worte hätte Braun als höchster politischer Ver-treter des Landes Baden-Württemberg ins Goldene Buch der Stadt Pforzheim geschrieben, wäre dort nicht nur seine Unterschrift ge-fordert gewesen. Dass es ein mutiges Unterfangen gewesen sei, die ORNAMENTA 2024, auch gegen manche Widerstände, umzusetzen, dafür zollte nicht nur Braun seine Anerkennung. Auch Georg Leicht als Präsident des OrnamentaBundes, der Träger und Mitgesellschafter der gemeinnützigen Ornamenta GmbH ist, sprach seine Anerkennung aus und dankte dabei nicht zuletzt den Kritikern, die es im Ent-stehungsprozess als Begleiter durchaus bedurft habe, „um immer besser zu werden".

 

Georg Leicht wie auch die Kuratoren, die sich vor allem bei allen Kunstschaffenden und Unterstützerinnen für ihre Begleitung der Or-namenta bedankten, hoffen, dass mit der ORNAMENTA 2024, 35 Jahre nach der Ornamenta 1, der Grundstein für ein neues Festival zeit-genössischer Kunst und Kultur im Zentrum Europas gelegt worden sei, das dann in Zukunft regelmäßige veranstaltet werde.
Dass bei den Verantwortlichen inzwischen die Überzeugung gereift ist, dass aus dem ursprünglich angedachten Fünfjahresturnus eine Triennale werden sollte, klang mehrfach in den Reden zur Eröffnung an. Pforzheims Oberbürgermeister Peter Boch findet es großartig, dass die Goldstadt und die Region Nordschwarzwald mit dem Kultur-format Ornamenta den Menschen vor Augen führt, wie sich Morgen an-fühlt. Die Landräte Bastian Rosenau und Helmut Riegger begrüßten das Miteinander, das durch ein solches Format gestärkt werde. Ins-besondere Helmut Riegger verwies darauf, dass sich die Region Nordschwarzwald auf ihre Stärken besinnen und damit aufhören müs-se, sich im Vergleich mit den Nachbarregionen Stuttgart und Karls-ruhe auf die schöne Natur reduzieren zu lassen. Der Nordschwarz-wald habe in seiner Sandwichlage zwischen den beiden Metropolre-gionen vieles zu bieten - „und außerdem findet sich das beste ei-nes Sandwiches immer in der Mitte", betonte Riegger - und erntete dafür viel Beifall.
Die ORNAMENTA 2024, so hob Christian Saalfrank hervor, sei „kein passives Genussfestival, sie ist ein Ort der Begegnung, der Dis-kussion und der klaren Positionierung: das sind Grundpfeiler für eine offene, zukunftsgewandte, freiheitliche Gesellschaft". Mit der Ornamenta solle für die Region ein Ausrufezeichen gesetzt wer-den setzen. „Die manchmal scheinbar kompromisslose Orientierung an inhaltlicher und künstlerischer Qualität war ein herausfordernder aber überaus spannender und lohnender Prozess", so Saalfrank, der auch darauf verwies, dass neben dem kuratorischen Programm auch die Programmebene Ornamenta Lust mit mehr als 100 Beiträgen ent-standen sei. Hier reagierten viele Kulturschaffende der Region auf das kuratorische Angebot.
Von der ergänzenden Vielfalt des Ornamenta-Lust-Programms konnten sich die Gäste gleich am Eröffnungstag an vielen Orten überzeugen. Mehr als 50 Einzelangebote von der Schmuckmesse „Schmuck +" über die Ausstellungen „Frischluftkultur" in der Pforzheim Galerie, „atmen & sehen" im Kunstverein oder „Ausgeräumt" im Schmuckmuseum oder eine „Schmutzige Ecke"-Schau in der Galerie Brötzinger Art waren bereits am ersten Tag geboten. Ebenso Konzerte oder die Er-öffnung der Schmuckausstellung „uncommonly brilliant" - und viele der Angebote wurden gleich zu Beginn der ORNAMENTA 2024 von hunderten Besuchern Anspruch genommen.


Pforzheims Oberbürgermeister Peter Boch freut sich, dass die ORNAMENTA 2024 den Menschen mit zeitgenössischer Kunst aufzeigt, wie ich Morgen anfühlt.

 

 


Foto: ORNAMENTA/Ralf Recklies

 

 

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