Rubrikübersicht | Impressum | 08. September 2026


Leserbriefe

ver.di beschließt Forderung für die Tarifrunde im Einzel- und Versandhandel

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Die Große Tarifkommission der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) Baden-Württemberg hat ihre Forderungen für die kommende Tarifrunde 2026 im Einzel- und Versandhandel beschlossen.

ver.di fordert:

Erhöhung der Löhne und Gehälter um 300 Euro,

Anhebung der Ausbildungsvergütungen um 150 Euro monatlich,

Laufzeit: 12 Monate.

Die Beschäftigten im Einzelhandel sind seit Jahren mit deutlich steigenden Lebenshaltungskosten konfrontiert. Besonders Lebensmittel, Mieten, Energie und Mobilität haben sich für viele spürbar verteuert. Immer mehr Beschäftigte berichten, dass ihr Einkommen kaum ausreicht, um die monatlichen Ausgaben zu decken. Dies bestätigt auch die von ver.di im vergangenen Jahr durchgeführte bundesweite Beschäftigtenbefragung „Gute Arbeit im Handel".

„Wir sehen, dass viele Kolleginnen und Kollegen trotz harter Arbeit unter starkem finanziellen Druck stehen", sagt der ver.di-Verhandlungsführer Wolfgang Krüger. „Lohn- und Gehaltserhöhungen sind dringend notwendig, damit die Beschäftigten ihren Lebensunterhalt sichern können."

ver.di hat am 26. Februar beschlossen, den Tarifvertrag über Gehälter, Löhne und Ausbildungsvergütungen zum 31. März 2026 zu kündigen. Die erste Verhandlungsrunde findet am 24. April in Sindelfingen statt.

Im Einzel- und Versandhandel Baden-Württemberg arbeiten rund 500.000 Beschäftigte.
PM/ver.di

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