Leserbriefe
VCD fordert: Endlich Tempolimit!
2.814 Menschen sind laut Statistischem Bundesamt im vergangenen Jahr auf Deutschlands Straßen ums Leben gekommen. Das sind 2 Prozent mehr als 2024. Die Zahl der Unfälle mit Personenschaden ist um 1 Prozent gestiegen. Der ökologische Verkehrsclub Deutschland fordert seit Jahren konkrete Maßnahmen, um von diesen zahlen herunter zu kommen. VCD-Sprecher Michael Müller-Görnert kommentiert.
Berlin, 25. Februar 2026. „Wieder fast 3.000 Tote - wie lange noch wollen wir diese Zahlen dulden? Zwar hat sich die Bundesregierung die Vision Zero, also das Ziel von null Verkehrstoten, aufs Banner geschrieben und will die Zahl der Verkehrstoten und Schwerverletzten bis 2030 halbieren. Aber das ist nicht mehr als ein Lippenbekenntnis, faktisch tut sie nichts. In der Praxis gilt nach wie vor: Freie Fahrt für Autos statt Schutz für Menschen!
Dabei ist die Lösung einfach und fast kostenlos: Tempo raus aus dem Straßenverkehr! Der VCD fordert ein Limit von 120 auf Autobahnen, 80 auf Landstraßen und 30 als Regelgeschwindigkeit innerorts. Das rettet Menschenleben, macht das Fahren entspannter und erhöht die Verkehrssicherheit für alle.
Wie wirksam diese Maßnahmen wären, zeigt das Beispiel Helsinki - dort ist die Vision Zero dank Einführung weitreichender Tempolimits nahezu Realität geworden. Das zeigt: Die Koalition darf sich nicht länger hinter Appellen zum vorsichtigen Fahren verstecken. Sie muss endlich handeln!"
PM
· Kundgebung zum Internationalen Frauen*kampftag in Pforzheim
· Weltverbrauchertag am 15. März
· ver.di ruft bei der AOK Baden-Württemberg am Donnerstag erneut zu Warnstreiks auf
· Tarifeinigung im kommunalen ÖPNV
· ver.di Baden-Württemberg zum Ausgang der Landtagswahl in Baden-Wüttemberg