Leserbriefe
Die Verkehrsministerkonferenz hat beschlossen, den Preis des Deutschlandtickets künftig zu indexieren.
Damit soll der Preis für das Deutschlandticket künftig automatisch genauso steigen wir die allgemeine Preisentwicklung. Das führt zu einer kontinuierlichen Verteuerung des öffentlichen Verkehrs. Der ökologische Verkehrsclub VCD kritisiert dies scharf und fordert einen stabilen Preis für das Deutschlandticket - gerade in Zeiten steigender Energiekosten. Christiane Rohleder, Bundesvorsitzende des VCD, kommentiert:
Berlin, 26. März 2026. „Während steigende Spritpreise sofort politische Debatten über Entlastung auslösen, werden hohe Preissteigerungen im öffentlichen Verkehr einfach hingenommen. Dabei treffen die hohen Preise für Busse und Bahnen diejenigen am stärksten, die sich kein Auto leisten können. Angesichts der hohen Energiekosten ist eine Verteuerung des Deutschlandtickets das völlig falsche Signal. Die Menschen erwarten in dieser Situation Entlastung. Gerade jetzt sollte alles getan werden, um die Alternativen zum Auto attraktiver zu machen. Wenn mehr Menschen Bus und Bahn fahren, senkt das auch die Nachfrage nach Sprit und entlastet so die Spritpreise."
Was es jetzt braucht, ist Verlässlichkeit - gerade in Zeiten steigender Lebenshaltungs- und Energiekosten. Ein erschwingliches Deutschlandticket sichert die Mobilität von Millionen Menschen. Der VCD fordert Bund und Länder auf, den Preis des Deutschlandtickets langfristig stabil zu halten. Nur so bleibt das Deutschlandticket eine echte Alternative zum Auto."
PM
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