Leserbriefe
Schon kurze Wege zu Fuß und auf dem Rad verbessern nachweislich die Gesundheit. Die Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußverkehrsfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg (AGFK-BW) unterstützt ihre Mitglieder dabei, Rad- und Fußwege im Alltag zu stärken. |
AGFK-BW zum Mach-einen-Spaziergang-Tag: Aktive Mobilität fördert die Gesundheit Stuttgart, 30.03.2026 - Schon fünf Minuten zügiges Gehen am Tag wirken sich positiv auf die Gesundheit aus, zeigt eine Studie. Der heutige Mach-einen-Spaziergang-im-Park-Tag ist der perfekte Anlass, um mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren. Aktuelle wissenschaftliche Studien zeigen: Wer regelmäßig zu Fuß geht oder mit dem Fahrrad unterwegs ist, senkt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, stärkt die mentale Gesundheit und bleibt insgesamt länger gesund. Die Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußverkehrsfreundlicher Kommunen Baden-Württemberg (AGFK-BW) unterstützt ihre Mitgliedskommunen dabei, Rad- und Fußwege im Alltag zu stärken. „Jeder Weg, der zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt wird, ist ein Gewinn - für die eigene Gesundheit, für das Klima und für die Lebensqualität vor Ort. Der Mach-einen-Spaziergang-Tag ist ein schöner Anlass, sich diese Vorteile wieder bewusst zu machen", sagt Günter Riemer, Vorstandsvorsitzender der AGFK-BW. Aktive Wege stärken Herz, Psyche und Immunsystem Die positiven Effekte aktiver Mobilität sind inzwischen gut belegt. So verringern schon 5 Minuten zügiges Zufußgehen oder Radfahren am Tag die statistische Sterbewahrscheinlichkeit um 10 Prozent. Wer mit dem Fahrrad zur Arbeit pendelt, senkt seine Sterbewahrscheinlichkeit um 47%. Insgesamt verhindert regelmäßiges Radfahren in der EU jedes Jahr rund 18.000 vorzeitige Todesfälle. Das liegt an den vielen positiven Effekten, die das Radfahren auf die menschliche Gesundheit hat: das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs sinkt, die Ausdauer wird verbessert, der Blutdruck sinkt. Auch Zufußgehen zeigt messbare Effekte: Wer regelmäßig zu Fuß pendelt, benötigt seltener Medikamente gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen (-10% im Vergleich zu Nicht-Aktiv-Pendelnden) und psychische Beschwerden (-7% im Vergleich zu Nicht-Aktiv-Pendelnden). Sowohl Radfahrende als auch Zufußgehende entwickeln seltener Depressionen oder Angststörungen. Neben diesen direkten gesundheitlichen Effekten profitieren auch Unternehmen und die Gesellschaft: Untersuchungen zeigen, dass Menschen mit aktiven Arbeitswegen 8-12% weniger Krankheitstage haben. „Egal, ob kurz oder lang: Jeder aktive Weg zählt", so Riemer. „Wer häufiger zu Fuß geht oder das Fahrrad nutzt, tut nicht nur der Umwelt etwas Gutes - sondern vor allem sich selbst." Infrastruktur ermöglicht gesunde Mobilität Damit mehr Menschen diese Vorteile nutzen können, braucht es sichere und attraktive Wege für Rad- und Fußverkehr. Genau hier setzt die Arbeit der AGFK-BW an. Das Netzwerk aus inzwischen über hundert baden-württembergischen Städten, Gemeinden und Landkreisen unterstützt Kommunen dabei, Rad- und Fußverkehr systematisch zu fördern. „Gesunde Mobilität entsteht dort, wo Menschen sich sicher und bequem bewegen können", betont Riemer „Gut ausgebaute Radwege, sichere Querungen und attraktive Ortskerne machen es leichter, Wege im Alltag aktiv zurückzulegen." Mit Programmen, Kampagnen und fachlicher Unterstützung begleitet die AGFK-BW ihre Mitgliedskommunen auf dem Weg zu einer fahrrad- und fußverkehrsfreundlichen Infrastruktur - und damit zu lebenswerteren und gesünderen Städten und Gemeinden. PM |
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