Rubrikübersicht | Impressum | 15. März 2026


Leserbriefe

Kritik am neuen Imperialismus in der Welt

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Im November 2025 erklärten Organisationen aus der ganzen Welt, u. a. La Via Campesina,
Transnational Institute (TNI), Public Service International (PSI), International Peace Bureau
(IPB), Attac Frankreich und Attac Spanien, Global Social Justice, u. v. m.:

„Wir sind zutiefst besorgt über die Versuche, das Völkerrecht zu demontieren, insbesondere
seit dem Amtsantritt der Trump-Regierung und deren anschließenden Angriffen auf das
multilaterale System. Während mehrere mächtige Staaten in verschiedenen Bereichen gegen
das Völkerrecht verstoßen, zeichnen sich die USA durch einzigartigen Missbrauch aus und
untergraben damit direkt die Grundprinzipien des Multilateralismus und des Völkerrechts.[...]"
(https://www.cetim.ch/call-to-mobilize-for-the-defense-of-a-democratic-multilateral-system-and-
international-law-2/ )
In diesen Zeiten, wo einige Mächtige das Recht des Stärkeren unverfroren durchsetzen wollen
und die Stärke des Rechts mit Füßen treten, erinnern wir an die Aufforderung von Günter Eich
(1951): „Seid unbequem, seid Sand, nicht das Öl im Getriebe der Welt!", aber auch an den
kurzen Text von Howard Zinn: „Der Optimismus der Ungewissheit": „Kleine Handlungen
können die Welt verändern, wenn Millionen sie machen. [...] Selbst wenn wir nicht „gewinnen"
ist es schön und erfüllend mit anderen guten Menschen dabei involviert gewesen zu sein,
etwas Richtiges zu machen. Wir brauchen Hoffnung.[...] Die Zukunft ist eine unendliche Folge
von Augenblicken, und jetzt so zu leben wie wir glauben, dass menschliche Wesen leben
sollten, trotz all dem, was um uns herum so schlecht ist, ist schon für sich ein wunderbarer
Sieg." (beide Texte stehen am Ende des Rundbriefs)
Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern viele solche Augenblicke und eine gute
Gesundheit.
Herzliche Grüße von der ‚Sand im Getriebe‘-Redaktion
PM

27.12.2025

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